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Notfall-Alarmierung über die ILS Allgäu: 112

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(stand 02.12.2011)

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(stand 27.12.2011)

Erste technische Hilfeleistung im neuen Jahr für das THW Füssen

 

Neujahrsschwimmen der Wasserwacht

Bereits zum 22. mal wurde in Füssen am Lech das traditionelle Neujahrsschwimmen, welches jährlich immer mehr Leute anzieht, von der Wasserwacht Füssen veranstaltet. Ca. 50 Teilnehmer im Alter von 8 - 65 Jahren wagten sich am 01.01.12 in das knapp 4 Grad kalte Lechwasser und schwammen bei Einbruch der Dunkelheit um ca 17.00Uhr von den ehemaligen Textilwerken bis zur Theresienbrücke in der Füssener Altstadt, wo sie von ca. 2500 - 3000 begeisterten Besuchern freudig empfangen wurden. Diesen bot sich ein fantastisches Bild als die Schwimmer mit Fackeln und einer überdimensionalen "2012" den Lech herunter kamen.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten ab 15Uhr drei Stände der Wasserwacht, welche durch das THW Füssen mit Strom versorgt wurden. Dort konnten sich die Besucher mit Glühwein, Punsch und heißen Würstchen warm halten und so dann auch im Anschluss an das Fackelschwimmen ein großes Feuerwerk bestaunen.

Das THW Füssen war mit dem Manschaftslastwagen (MLW) der Fachgruppe Beleuchtung vor Ort, welcher durch seine Ausstattung optimal dafür ausgestattet ist.

Weiterführende Links:
Informationen zum MLW:  Der MLW des THW Füssen
Wasserwacht Füssen: Wasserwacht Füssen


 

Jahresabschluss 2011

Mehr als 11.000 Stunden für das Wohl der Allgemeinheit


Im Jahr 2011 hat der Ortsverband Füssen sehr viel geleistet. Insgesamt über 11.000 Stunden engagierten sich die Helferinnen und Helfer ehrenamtlich bei verschiedenen Ausbildungsdiensten, Lehrgängen, 25 technischen Hilfeleistungen sowie 5 Einsätzen. So wurden unter anderem beim Jahresabschluss 2011 im Ortsverband Füssen die Verpflegung der Besucher der historischen Dampflok in Pfronten-Steinach, Verkehrsregelung und Absperrung beim König-Ludwig-Marathon und Stadtlauf sowie der Großeinsatz beim Gondelunglück am Tegelberg (AZ berichtete) noch einmal genannt.

Durchweg lobende Worte fanden auch die Ehrengäste MdB, Stephan Stracke, und der Geschäftsführer der THW-Geschäftsstelle Kempten, Bernd Urban, für das riesige Engagement der Helferinnen und Helfer. Diese große Leistung ist nur durch engen Zusammenhalt und eine gute Kameradschaft möglich, in der jeder seinen Beitrag leistet und auch der Spaß nicht zu kurz kommt.
So konnten an diesem Abend auch zahlreiche Ehrungen für langjährige, verdiente Mitglieder vergeben werden.

Der Ortsbeauftragte Stefan Stechele und die Ehrengäste überreichten Daniel Schmidt, Benjamin Mraz, Marco Neumann und Sebastian Sailer für 10-jähriges, Matthias Mahall und Annemarie Heller für 20-jähriges, Heinrich Gierl für 30-jähriges sowie Andreas Brenner für 40-jähriges Mitwirken jeweils eine Ehrung und eine Urkunde.

Positive Worte gab es von den Rednern auch noch für die gute Pflege von Unterkunft und Gerätschaften sowie auch für die herausragende Jugendarbeit und die Tatsache, dass trotz des Wegfalls des Wehrersatzdienstes der Ortsverband Füssen im Jahr 2011 steigende Mitgliederzahlen melden konnte.
Abgerundet wurde der Abend durch ein gemütliches Beisammensein mit hauseigener Verpflegung.

Für langjähriges Engagement geehrt

Die Redner des Abends

Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt


 

Verkehrsunfall mit einem schwer Verletzten auf der A7

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 05.11.2011, gegen 11.45 Uhr, auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Nesselwang und Füssen. Zwei Pkw sind dabei aufeinander gefahren. Ein Fahrzeuginsasse wurde dabei schwer verletzt, zwei weitere leicht. Die Autobahn in Richtung Füssen war für 1,5 Stunden während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie den aufwändigen Reinigungsarbeiten komplett gesperrt. Das THW Füssen konnte durch seine Autobahnbereitschaft schnell vor Ort sein und durch Stauabsicherung und Verkehrsableitung unterstützen.


 

Großübung in Salzburg

Die Kaltfront eines Tiefs über Norddeutschland erreicht in den Abendstunden den Westen Österreichs. Im Vorfeld bilden sich von Westösterreich und Bayern her kräftige Gewitter, die am Nachmittag und Abend zum Teil mit Sturmböen den Osten erfassen. In der Nacht auf Samstag und am Samstag tagsüber überquert die Kaltfront letztendlich mit erhöhtem Starkregenpotential die Alpen. Durch die Österreichische Unwetterwarnzentrale UWZ und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik wird eine Unwetterwarnung für den Bereich Salzburg Flachgau und Deutschland Berchtesgadener Land herausgegeben.

Was auf den ersten Blick wie ein Ernstfall aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Übung. Am Wochenende vom 30.09 bis 01.10. fand in Salzburg eine Anrainerstaatenübung mit Beteiligung mehrerer THW Ortsverbände, dem Samariterbund Österreich - Landesgruppe Salzburg, sowie der Feuerwehr Großgmain und der Polizei statt.

Die Einsatzkräfte wurden damit beauftragt, im Bereich Großgmain gemeinsam einen komplett autarken Bereitstellungsraum für ca. 100 Helfer einzurichten. Durch eine erste Erkundungsfahrt wurde ein Gelände gefunden, welches sich ideal für eine Zeltstadt eignete. Das THW sorgte für Strom, Licht, ein Zelt für die Einsatzleitung sowie ein Zelt für die Unterbringung der Feldbetten. Der Samariterbund übernahm die Verpflegung, die Bereitstellung einer Trinkwasseraufbereitungsanlage und den Aufbau weiterer Zelte.

Zwischenzeitlich war ersichtlich, dass eine Evakuierung von ca. 500 Personen vorgenommen werden musste. Hierzu wurden weitere Erkundungstrupps bestehend aus Mitgliedern der verschiedenen Organisationen entsandt, um eine entsprechende Unterkunft für die Evakuierten zu finden.

Nach einem sehr gelungenem ersten Tag erreichte am nächsten Morgen um 9:00 Uhr ein Notruf die Einsatzleitung. Der Melder sprach von einem Verkehrsunfall mit einer ungenauen Anzahl von Verletzten. Nur wenige Minuten später traf das erste Einsatzfahrzeug zur Erkundung der Lage ein. Schnell wurde klar, dass es sich um eine größere Anzahl Verletzter handelte. Die Erkundung ergab letztendlich, dass ein Linienbus mit einem PKW kollidierte und 25 Verletzte Personen zu versorgen waren.

Die Einsatzleitung fasste den Entschluss, weitere Einsatzkräfte zu alarmieren. Unter anderem wurden die lokale Feuerwehr, die Polizei, sowie das THW aus Deutschland zur technischen Unterstützung gerufen. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Hilfsorganisationen klappte hervorragend und so konnten alle Personen schnell gerettet und versorgt werden. Zur Betreuung und Hilfe bei der Stressbewältigung stand das KIT & Peer Team des ASBÖ zur Verfügung.

Eine Besonderheit bei dieser Übung: Die Berichterstattung auf Facebook. Diese erfolgte nahezu in Echtzeit. Laut Statistik des Social Networks waren über 100 Leute auf den Seiten aktiv und durch dessen Vernetzung konnten einzelne Beiträge und Bilder über 1.000 Impressionen erlangen.

Wir bedanken uns bei allen Organisationen die mitgewirkt haben, vorallem aber beim ASBÖ welcher sich als hervorragender Gastgeber zeigte.

Hier gehts zu den Facebook-Seiten aller beteiligten Organistationen:

http://www.facebook.com/Samariterbund.Landesgruppe.Salzburg
http://www.facebook.com/pa
ges/Feuerwehr-Grossgmain/344728035685

http://www.facebook.com/THW.Fuessen
http://www.facebook.com/pages/THW-Sonthofen/171963806181878
http://www.facebook.com/pages/THW-Memmingen/156041854483512
http://www.facebook.com/pages/THW/132668136773737?ref=ts&sk=info
http://www.facebook.com/thw.de

http://www.facebook.com/pages/Polizei/106045906092389?ref=ts&sk=info

Fotos gibt es hier:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.218458531551737.56707.114487828615475&l=305728e049&type=1


 

THW sagt Wetter an

Füssen. In mehreren hundert Städten im gesamten Bundesgebiet übernahm das Technische Hilfswerk (THW) am 1. Oktober den aktuellen Wetterbericht. Der THW-Ortsverband Füssen richtete dafür am Forggensee in der Nähe des Festspielhauses eine Wetterstation zum Anfassen ein. Mit dieser Aktion eröffneten die Katastrophenschützer die erste bundesweite Imagekampagne des THW. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich zeigte sich bereits bei der internen Vorstellung der Kampagne vor wenigen Tagen in Berlin beeindruckt von der einfachen Handhabung der THW-Wetterstation. Bis 2014 wirbt das THW unterstützt von der Berliner Agentur eobiont mit dem Slogan „Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!“ um Nachwuchs.

„Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht steht das THW vor großen Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung. Mit der eigenen Wetterstation zeigt das THW, dass es vor allem Freude macht, sich freiwillig im Bevölkerungsschutz zu engagieren“, sagte Bundesinnenminister Dr. Friedrich am Dienstag vor dem Berliner Reichstag. Dort stellten THWler für die Veranstaltung „MdB trifft THW“ erstmals den Dreibock mit dem schwebenden Sandsack auf und führten den Abgeordneten die THW-Wetterstation mit ihren acht Funktionen vor. Neben den Wetterklassikern Sonne, Wind und Regen kann sie zusätzlich auch Erdbeben anzeigen. „Besonders begrüße ich den Ansatz, dass hier nicht auf kostspielige Sonderentwicklungen gesetzt wird, sondern die allgemeine Umsetzbarkeit im ganzen THW im Vordergrund steht“, sagte Friedrich. Mit Dreibock und Sandsack würden sich zudem Elemente in der Wetterstation wiederfinden, die im THW oft zum Einsatz kommen.

Offizielle Pressemitteilung


 

MdB Stracke folgt Gegeneinladung der Füssener Blaulichtorganisationen

Füssen – Im Juni dieses Jahres konnte CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke Vertreterinnen und Vertreter der Füssener Blaulichtorganisationen in Berlin begrüßen. Jetzt folgte die Einladung der Berlinreisenden ins Füssener Soldatenheim.

Vier Tage lang erkundeten die ehrenamtlichen Helfer und Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Bergwacht, THW, Wasserwacht und Bayrischem Roten Kreuz die politische Hauptstadt und suchten das Gespräch mit ihrem Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Als Dank für die eindrucksvolle Reise und die tolle Betreuung sprachen die Teilnehmer der Berlinreise jetzt die Gegeneinladung aus und luden den Bundespolitiker zum Gedankenaustausch nach Füssen ein. Als Dankeschön überreichte Erika Wilczek im Namen aller Helfer und Einsatzkräfte ein ganz besonderes Geschenk. Wilczek hatte das im Bundestag geschossene Gruppenfoto mit dem CSU-Politiker auf eine Glasplatte übertragen lassen. „Dieses ganz außergewöhnliche Geschenk wird einen Platz auf meinem Schreibtisch finden“, versprach Stracke und führte aus: „Ich möchte Ihnen allen, die sich in den Dienst der Menschen und unserer Gesellschaft stellen, und dabei auch ihre eigene Gesundheit oder ihr Leben gefährden, für ihren großartigen, selbstlosen Einsatz danken. Ihnen allen gebührt unser Respekt und unsere Anerkennung.“

Der gemütliche Abend klang bei Gesprächen über Bundespolitik und dem Papstbesuch im Deutschen Bundestag aus.


   

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