Unser Ortsverband war über elf Stunden, bis in die Vormittagsstunden des Folgetages, im Einsatz, um die langwierigen Löscharbeiten der Feuerwehren zu unterstützen.
Unsere Aufgabe bestand darin, die umfangreiche Brandbekämpfung logistisch und technisch abzusichern und zu erleichtern.
Logistische und technische Stärke im Einsatz
Der Fachberater unseres Ortsverbandes stand der Einsatzleitung mit seiner Expertise zur Seite. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N) übernahm die kritische Logistik: Die Einsatzstelle wurde über die gesamte Nacht mit dem Lichtmastanhänger großflächig ausgeleuchtet. Zusätzlich stellte die FGr N mit der mobilen Tankanlage die Versorgung der zahlreichen Pumpen, Einsatzfahrzeuge, etc. mit den notwendigen Betriebsstoffen (Diesel und Benzin) sicher.
Unterstützung bei den Räumarbeiten
Zur effektiven Brandbekämpfung war es notwendig, das brennende Heu aus der Scheune zu entfernen. Hier leistete die Fachgruppe Räumen (FGr R) mit dem Telelader wichtige Arbeit: Bis zum Eintreffen von schwerem Räumgerät lokaler Firmen wurden das Brandgut aus dem Objekt geholt. Dies ermöglichte den Löschmannschaften einen besseren Zugriff, um die hartnäckigen Glutnester schnell und sicher ablöschen zu können.
Der Großeinsatz in Weizern forderte die Kräfte und die Koordination aller Organisationen bis zum Morgen. Das THW Füssen bedankt sich bei allen Kameraden der Feuerwehren, dem Rettungsdienst und der Polizei für die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit sowie bei den Anwohnern und lokalen Betrieben für die großartige Verpflegung und Unterstützung vor Ort.

